Freitag, 13. Januar 2012

Kletterparadies Jilotepec


Venga! Das hört man hier oft. Wir hausen seit einer Woche im Wald und zelten direkt unter der tollen überhängenden Wand durch die die 40m Ausdauer 8er (französisch natürlich) ziehen. Auf 2700m besteht unser Tagwerk im hecheln durch diese genialen Linien. Und bis 8b waren wir auch schon erfolgreich. Abends wird am Feuer über die Heimgebliebenen abgelästert und die Tequila Flasche  herumgereicht. Seitdem wir im Besitz einer Säge sind, gibt es sogar Abendsport. Am letzten Ruhetag sind wir schön auf der Ladefläche eines Pickups in die Stadt getrampt, haben uns einen Sonnenbrand geholt (es ist unten in der Stadt Sommer) und die maskierten Soldaten bestaunt, die mit Knarre im Anschlag durch die Straßen rollten. Morgen soll auch unser Panzer endlich wieder ganz sein, mal schauen, was als nächstes kaputt geht;). Uns geht es also bien bien und die Mexikaner, denen wir bis jetzt begegnet sind, sind sehr freundlich und interessiert. Wir haben immer jemanden gefunden, der englisch spricht und für uns in der Werkstatt angerufen hat. Überhaupt gehen wohl eher die wohlhabenden und gebildeten Einheimischen klettern und die sprechen alle sehr gut englisch. Soweit vom Lagerfeuer,

Eure Waldaffen







Sonntag, 1. Januar 2012

Drama am Berg aber gesundes Neues (an alle)!

Die letzten beiden Tage haben wir viel erlebt, auch wenn wir uns nicht alles so gewünscht haben. Denn wenn einmal etwas schief geht, dann geht gleich vieles schief.
Ursprünglich wollten wir am Silvestertag auf den Vulkan Izta (5200m) steigen. Donnerstag abend 22 Uhr erlosch das Smogfahrverbot für unseren 2 Tonnnen Maurauder (http://www.youtube.com/watch?v=cDoRmT0iRic) und so ging es mit unserem mexikanischen Freund Alberto zum Paso de Cortes (3650m). Dort verbrachten wir eine kalte Nacht im Zelt, dafür gab es einen herrlichen Morgen mit Raureif und Blick auf den (noch) schneelosen Izta. Der Plan war mit dem Auto weitere 8km Offroadpiste auf 4000 Meter hoch zu fahren und von dort auf eine 4780 Meter hohe Biwakhütte zu laufen, dort eine Nacht zu verbringen, um dann den Gipfel entspannt zu erklimmen.
Doch es kam anders. Ca. 3km vor dem Parkplatz blieben wir als mit unserem neu erworbenen Auto stehen, weil die Kupplung den Dienst verweigerte. Wir ließen uns natürlich nicht einschüchtern, haben Wasser, Essen, Zelte usw. auf die Rucksäcke verteilt und sind losgelaufen. Da wir alle verschieden akklimatisiert waren und dementsprechend unterschiedlich schnell liefen, bildeten sich schnell Gruppen. Vorneweg liefen Frank und ich (Thomas), dann kamen Julia und Alberto und zu letzt Felix und Martin. Der Weg war problemlos zu finden und alles verlief reibungslos, bis auf das uns ständig die Luft ausging.
Als Frank und Ich kurz vor der Hütte waren hörten wir Steinschlag und Geschrei, wir dachten uns natürlich nichts dabei und ich sagte noch zu Frank „ich hasse, es wenn irgend welche Deppen mit Steinen schmeißen“. Aber als wir an der Hütte ankamen stellte sich schnell heraus, dass es einen Unfall gegeben hat.
Natürlich fing es wie in einem schlechten Film gleich zu gewittern und zu schneien an.
Nach einem ziemlich langen Gewusel hin und her schleppte eine mexikanische Truppe erst eine bewusstlose Frau und dann einen Mann mit einem gebrochenen Bein in die Hütte.
In der Zwischenzeit sind Julia und Alberto eingetroffen. Martin und Felix mussten umdrehen, da Martin extrem höhenkrank geworden war. Das wussten wir leider nicht. Ab jetzt liefen viele Dinge parallel. Frank und Julia versuchten die bewusstlose Frau so zu verarzten, dass sie nicht stirbt. In der Zwischenzeit haben Alberto und ich beschlossen, ein Stück abzusteigen um Martin und Felix zu suchen, da es schneite wie Sau. Wir sind nicht weit gekommen, da traf uns ein Blitz des Gewitters. Sind dann schnell zur Hütte zurück gerannt. Eine halbe Stunde später bekamen wir eine Nachricht, dass Martin und Felix wieder runter sind.
In der Zwischenzeit hat man die Bergwacht verständigt und Julia ihr Rucksack mit Pass und Geld wurde von einem Wolf oder Fuchs geklaut. Den Rucksack fanden wir zum Glück nach 2 Stunden suchen wieder, allerdings leergefressen! Nach 6 Stunden Warten kam dann endlich eine Truppe von der Bergwacht hoch und verarzteten die Frau ordnungsgemäß und packten sie auf eine Trage, um sie ins Tal zu tragen. Frank und Alberto sind mitgegangen, um tragen zu helfen. Natürlich schneite und gewitterte es weiterhin wie Sau. Aber sie sind trotzdem runter, da es der Frau zunehmend schlechter ging. Nach und nach kamen immer neue Leute hoch und halfen mit tragen und holten auch noch den Mann. Julia und ich sind noch oben geblieben und ich habe Martins stylische Tchibo-Handschuhe vollgekotzt. Am nächsten Tag kam Frank wegen unserem Gepäck noch mal hoch und dann konnten wir alle zusammen runter gehen.
Die Frau und der Mann sind laut einem mexikanischen Blog wohl lebend im Krankenhaus angekommen.
Doch leider hatte das Desaster für uns noch kein Ende, da unser Auto nicht mehr einkuppelte. Sind dann mit dem Auto 30 km bergab gerollt, wobei wir das 2 Tonnen Monster zweimal ein Stück den Berg hochschieben mussten. Ganz großer Sport auf über 3000m und nach der „entspannten“ Nacht! Als wir gar nicht mehr konnten, hat uns ein netter mexikanischer Fordbus das letzte Stück mit der Stoßstange hochgeschoben. Mit rauchenden Bremsen sind wir dann direkt vor einem Mecanico in Amecmeca angekommen. Der will unser Auto bis morgen repariert haben.
Das Ende vom Lied ist, das wir Silvester vor Erschöpfung quasi verschlafen haben. Aber wir haben auch nicht viel verpasst, da hier weder Feuerwerk noch Party war.
Heute haben wir uns mal das Universitätsgelände angeschaut, immerhin Weltkulturerbe. Witzigerweise gab es auf dem Campus einen Boulderfelsen, einen Turnerspielplatz und eine schöne Slacklinewiese. Und nun hoffen wir, dass das Auto morgen wieder flott ist und es endlich zum Felsklettern geht. Soweit aus Mexiko, feliz ano nuevo

Thomas&Martin


Morgen am Paso de Cortes 3650m



Alpinist aus Karl-Marx Stadt



noch sind alle guter Dinge...



Alberto neben der Hütte


Sport frei-wir sparen Sprit


Der Popo raucht



Thomas erfährt die Separate Reality vorm Weltkulturerbe 


Dienstag, 27. Dezember 2011

Ankunft

Hallo ihr Lieben (zurückgebliebenen), sind nach 14 Stunden Flug gut gelandet und nächtigen zurzeit in einer Mexikanischen WG, wo auch ein Österreicher wohnt, den ich aber noch nicht zu Gesicht bekommen habe. Haben den ersten Tag verwendet ein Auto zu kaufen, anzumelden und in die Reparatur zu geben. Wir hatten Gott sei dank die Hilfe eines Lokals. Denn ohne Spanisch geht hier gar nichts!

Heute waren wir in der Stadt währenddessen unser Auto gewartet wurde. Da vor kurzen erst Weihnachten war, war die Hölle los und wir hatten einen tiefen Einblick in das Leben der Leute.










ein Eichelhörnchen

Samstag, 15. Oktober 2011

Kurze Infos + Bilder







Bin gerade irgendwie gefrustet da viele meiner Freunde gerade in den Staaten und dann noch im Valley sind und ich hier Zuhause rumhänge und anderen Lauten auf das Dach steigen muss. Aber im Winter werde ich dann noch zu ihnenn stoßen in Mexiko.

Jetzt noch ein paar Bilder ohne viel Text von meinem letzten Verdon Urlaub den ich vor ein paar Wochen mit Tobias, Tillmann und Katrin unternommen hatte.

Donnerstag, 17. März 2011

Auto endlich angemeldet











Hey hey I’m happy now!!
Wir haben es endlich geschafft wir haben unser tolles Auto angemeldet bekommen. Das Deutsche Bürokratie System ist echt ein scheiß gegen das Amerikanische da muss man echt auf alles acht geben.
Nun kann ich ja unsere Odyssee schreiben. Alles begann in LA da konnten wir die Kiste nicht anmelden da wir 2 Fahrzeugidentifikationsnummern brauchen aber nur eine hatten also schickte man uns zur Highway Patrol wo wir einen Termin bekommen hatten und zwar am 24.3.2011 glatt 20 Tage später. Darüber hinaus war unser Auto nicht durch den Smog-Test gekommen und wir sollten es aufrüsten. Das einzige was wir erreicht haben war eine Zeitweise Erlaubnis bis zum 24.3.2011.
Die ganze Aktion hat 3 Tage gekostet, da die Ämter total überfüllt waren.

Nach dieser krass anstrengenden Zeit ging es erst mal nach Joshua Tree zum relaxen. Relaxt war es auch da es zum klettern weniger geeignet ist, monster scharfe Granitboulder und Risse aber die Wände sind eher kurz und die Boulder schlecht. Aber wir mussten warten bis Tillmann am 11.3 in LA landete. Haben noch einen Tag mit Alpinklettern verbracht. Waren an einer 300 Meter Wand namens Taquiz . War ziemlich geil trotz Schnee und Eis.

Mit Tillmann zusammen sind wir erst mal für 3 Tage in die Red Rocks gefahren wo es schon geiler war, haben dort den Cloud Tower bestiegen, welcher circa 400 Meter hoch ist und 11d schwer ist. Die Schwierigkeit ist eine Überhängende Rissverschneidung. Die restlichen 2 Tage haben wir mit Sportklettern verbracht.
Nach einem Abend in Las Vegas sind wir weiter nach Zion wollten uns auf dem Weg dort hin noch den Gand Canyon besichtigen, aber der hatte wegen Schnee geschlossen . Also direkt nach Zion. Dort haben wir noch mal einen Versuch gestartet das Auto anzumelden und es ist uns echt geglückt ohne Smog Test und ohne die dumme Nummer. Also kann jetzt der Amerika Urlaub so richtig los gehen.

Dienstag, 15. März 2011

Kurzinfo Redrocks

Sind nun zu dritt haben Tillamnn von Flughafen abgeholt sind nach Vegas in die Red Rocks gefahren haben dort 1 Maehrseillange auf den Claud Tower gemacht und sind 2 Tage Sportklettern gewesen einmal an der Tsunamiwall und in der Gallery.
Heute sind wir auf dem Weg zum Graind Canyen. Dannach geht es wieder zurueck nach Zieon mal wieder zum klettern.

Freitag, 11. März 2011

Land der unbegrenzten Kosten







So lang lang ist es her das ich das letzte mal geschrieben habe aber war nicht so motiviert. Felix ist da noch motivierter seine Adresse ist : petereiterei.boldpixels.com/extern.php?kennung=PZ5ucF5PSF aber ich will jetzt nicht nur auf seine Seite verweisen.

Das letzte mal müsste ich aus der Tempelstadt Sukhothai in Thailand geschrieben haben wo ich noch mit Andre und Isabell zusammen war. Danach sind wir nach Bangkok gefahren, Andre und Isabell sind weiter Richtung Süden zum Tauchen gefahren und ich hatte noch einen Tag um Bangkok zu besichtigen.
Bangkok City ist zwar recht sauber ich meine sauber für Asiatische Verhältnisse aber dafür ist es sehr laut. Habe mich den Vormittag im Königspalast und dem größten Tempel Thailands (Wat Pho) rumgetrieben ist alles sehr prunkvoll und was das beste ist man ist etwa vom Großstadtrummel abgeschnitten. Die haben die Tempelanlagen ziemlich intelligent gebaut sodass es relativ still drinnen ist.
Den Nachmittag bin ich mal nach Cinatown gefahren was mit abstand der lauteste und überfüllteste Platz in Bangkok ist. Dort war ich in den Marktfirteln unterwegs und habe ein schönes Messer für meinen Papa gesucht aber es gab echt nur Schrott.
Am Abend ging es dann wieder auf große Reise nach Los Angeles.
Also hieß es good by Thailand. Habe Thailand. mit einem weinenden Auge und einem lachendem Gesicht verlassen. Da mir die Schwühlwarme Hitze doch schon etwas auf den Sack ging.

Nach ein Abend allein in LA da kam dann ja auch schon Felix. Mit Felix zusammen haben wir erst einmal versucht das Auto anzumelden was uns nur zur Hälfte gelungen ist da eine Rahmennummer fehlte und die Behörde die das vergibt erst am 24.3 den nächsten Termin frei hat. Also fahren wir zurzeit mit einem Vorübergehenden Regierung.
Das erste Ziel mit unserem neuem Truck der übrigens ziemlich geil ist war Yoshuar Tree. Nach 5 Tagen hatten wir die Nase voll da die Kletterei dort eher schlecht ist. Sind dann noch für einen Tag in ein Alpinklettergebiet gefahren und haben eine ziemlich geile Mehrseillängentour gemacht. Am 11 also Heute ging es zurück nach LA um Tillmann einzusammeln der für die nächsten 3 Wochen unser Reisebegleiter sein wird werden mit ihm als erstes mal in die Redrocks fahren und dann mal weiter sehen.